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Eine Tragikomödie: Das Meer sollst du sein!

Das ist eine Tragikomödie in drei Akten und mit einem hoffnungsvollen Ende und organisiert diese Veranstaltung von u.a. Can Gülcü, Ceren Uysal, Bertan Koyuncu, Anna Julia Müller-Funk und Robert Misik in Kooperation mit dem Schauspielhaus Wien!

Wien - “Das Meer sollst du sein“ ist eine Tragikomödie in drei Akten und mit einem hoffnungsvollen Ende. (Aus dem Gedicht “Über dem Meer die bunte Wolke“ von Nâzım Hikmet.) Eine Veranstaltung organisiert von u.a. Can Gülcü, Ceren Uysal, Bertan Koyuncu, Anna Julia Müller-Funk und Robert Misik in Kooperation mit dem Schauspielhaus Wien!

Die Türkei ist die “beste Demokratie wo gibt“ – zumindest, wenn man Präsident Erdoğan und seinen Gefolgsleuten Glauben schenkt. Also genau jenen, die den gescheiterten Putschversuch vom vergangenen Juli zum Anlass genommen haben, den bereits davor begonnenen Umbau des Staates in Richtung eines autoritären “Ein-Mann-Regimes“ weiter und schneller voranzutreiben. So wurden in den vergangenen Monaten tausende Menschen verfolgt, entlassen, verhaftet oder ins Exil getrieben, gewählte PolitikerInnen aus ihren Ämtern vertrieben, Medien und zivilgesellschaftliche Organisationen zugesperrt.

Vor dem Verfassungsreferendum am 16. April erzählen bei Das Meer sollst du sein Menschen, die wegen aus der Luft gegriffenen Vorwürfen wie “Propaganda für eine terroristische Vereinigung" oder “Aufwiegelung der Bevölkerung“ inhaftiert wurden oder ins Exil gehen mussten, aus ihrer Sicht, was in der Türkei los ist. JuristInnen und AkademikerInnen, KünstlerInnen und JournalistInnen berichten von ihren Fällen und wie es dazu kam, dass gerade sie – das Rückgrat einer jeden Demokratie – als vermeintliche “TerroristIinnen“ verfolgt werden.

Mit und mit Geschichte von u.a.: Selçuk Kozağaçlı (Präsident der Vereinigung Progressiver JuristInnen), Ayşe Acinikli (Mitglied der Vereinigung Liberaler JuristInnen), Meral Camcı (Mitglied der Initiative AkademikerInnen für Frieden), Muzaffer Kaya (Mitglied der Initiative AkademikerInnen für Frieden), Deniz Yücel (Türkei-Korrespondent der deutschen Tageszeitung WELT), Aslı Erdoğan (Autorin, Physikerin, Journalistin bei der Tageszeitung Özgür Gündem) sowie Doris Akrap (Journalistin, taz. die tageszeitung).

Der Reinerlös des Abends kommt den - per Regierungsdekret entlassenen - wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen des Instituts für Theaterwissenschaft an der Ankara Universität sowie der Familie von Deniz Yücel zugute. (Eintritt: 10 Euro.)

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4. April 2017, 19 Uhr

Schauspielhaus Wien
Porzellangasse 19, 1090 Wien

01 3170101


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